Abschied vom Tier: Einschläfern, Bestattung und Trauer
Die Entscheidung, ein Tier gehen zu lassen, gehört zu den schwersten überhaupt. Deine Tierarztpraxis begleitet dich dabei – und es ist in Ordnung, um ein Tier zu trauern.
Wann ist es Zeit?
Wenn Schmerzen oder Leiden sich nicht mehr ausreichend lindern lassen und die schönen Momente seltener werden. Eine Lebensqualitäts-Liste über ein paar Tage kann helfen. Sprich offen mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.
Wie läuft das Einschläfern ab?
Dein Tier bekommt zuerst ein Beruhigungs- bzw. Narkosemittel und schläft ein. Erst dann wird das eigentliche Medikament gegeben – dein Tier spürt davon nichts. Du kannst dabei sein. Viele Praxen und mobile Tierärzte kommen dafür auch nach Hause.
Und danach?
- Tierkörperbeseitigung über die Tierarztpraxis
- Einzel- oder Gemeinschaftseinäscherung im Tierkrematorium, auf Wunsch mit Urne
- Tierfriedhof
- Beerdigung auf dem eigenen Grundstück – je nach Bundesland und Gemeinde erlaubt, meist nicht in Wasserschutzgebieten und mit ausreichend Erde darüber. Frag vorher beim Ordnungs- oder Veterinäramt nach.
Trauer
Trauer um ein Tier ist echte Trauer. Nimm dir Zeit, sprich mit Freunden oder Familie. Kinder sollten ehrlich und altersgerecht einbezogen werden.
Passende Praxis in deiner Nähe
Mobile Tierärztinnen und Tierärzte ermöglichen einen ruhigen Abschied in vertrauter Umgebung.
Notfall mit deinem Tier? Ruf eine Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an – Warnzeichen und Erste Hilfe.
Quellen
Zuletzt geprüft am 09.10.2026. Diese Seite ersetzt keine tierärztliche Beratung – was für dein Tier passt, besprichst du am besten mit deiner Tierarztpraxis.