Silvester ohne Angst: So hilfst du deinem Tier
Knallen, Pfeifen und Lichtblitze bedeuten für viele Tiere puren Stress. Rund um Silvester entlaufen besonders viele Hunde und Katzen. Mit etwas Vorbereitung wird die Nacht für alle entspannter.
Früh anfangen
Je eher du beginnst, desto besser: Ein Geräuschtraining braucht Wochen.
- Sprich frühzeitig mit deiner Tierarztpraxis, wenn dein Tier große Angst hat. Beruhigende Medikamente oder Ergänzungsfuttermittel sollten vorher getestet werden – nie Medikamente für Menschen geben.
- Prüfe, ob dein Tier gechippt und registriert ist und die Kontaktdaten aktuell sind.
In der Silvesternacht
- Hunde ab Mittag des 31. nur angeleint und mit gut sitzendem Sicherheitsgeschirr ausführen.
- Katzen ab dem Vortag im Haus lassen, Katzenklappe schließen.
- Fenster und Rollläden schließen, Licht an, Musik oder Fernseher leise laufen lassen.
- Einen ruhigen Rückzugsort anbieten – und dein Tier dort in Ruhe lassen, wenn es sich verkriechen möchte.
- Kaninchen und Meerschweinchen in Außenhaltung möglichst ins Haus holen oder das Gehege abdunkeln und gut sichern.
- Am Neujahrsmorgen auf Böllerreste achten – sie können giftig sein.
Passende Praxis in deiner Nähe
Hat dein Tier große Angst vor Geräuschen? Eine Tierarztpraxis oder eine Praxis für Verhaltensmedizin hilft dir mit einem Plan.
Notfall mit deinem Tier? Ruf eine Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an – Warnzeichen und Erste Hilfe.
Quellen
Zuletzt geprüft am 09.10.2026. Diese Seite ersetzt keine tierärztliche Beratung – was für dein Tier passt, besprichst du am besten mit deiner Tierarztpraxis.