Tierarztkosten: GOT, Notdienst und Versicherung
Tierärztinnen und Tierärzte rechnen nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) ab. Seit November 2022 gilt eine überarbeitete Fassung mit höheren Gebühren.
So funktioniert die GOT
- Für jede Leistung gibt es einen Grundbetrag. Abgerechnet wird je nach Aufwand und Schwierigkeit zwischen dem einfachen und dem dreifachen Satz.
- Dazu kommen Medikamente, Material und Laborkosten sowie die Mehrwertsteuer.
- Bei Hausbesuchen fallen zusätzlich eine Besuchsgebühr und Wegegeld an.
Notdienst
Im Notdienst – nachts, am Wochenende und an Feiertagen – wird eine Notdienstgebühr von 50 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) fällig, und die Leistungen werden mindestens mit dem zweifachen, höchstens mit dem vierfachen Satz berechnet.
Kosten planen
- Vor größeren Behandlungen oder Operationen einen Kostenvoranschlag erfragen.
- Eine OP-Versicherung deckt Operationen ab, eine Tierkrankenversicherung zusätzlich ambulante Behandlungen. Vergleiche Leistungen, Selbstbeteiligung, Wartezeiten und Höchstbeträge.
- Eine Hundehaftpflichtversicherung ist in mehreren Bundesländern Pflicht – sie zahlt Schäden, die dein Hund anderen zufügt, nicht seine Behandlung.
- Ein monatlicher Spar-Betrag für Tierarztkosten hilft, unerwartete Rechnungen abzufedern.
Passende Praxis in deiner Nähe
Sprich offen über Kosten – viele Praxen erklären dir gern, welche Untersuchungen dringend sind und was warten kann.
Notfall mit deinem Tier? Ruf eine Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an – Warnzeichen und Erste Hilfe.
Quellen
Zuletzt geprüft am 09.10.2026. Diese Seite ersetzt keine tierärztliche Beratung – was für dein Tier passt, besprichst du am besten mit deiner Tierarztpraxis.