Hitze: So kommt dein Tier gut durch den Sommer
Hunde und Katzen können kaum schwitzen, Kaninchen und Meerschweinchen vertragen Hitze sogar sehr schlecht. Schon an warmen – nicht nur an heißen – Tagen kann es gefährlich werden.
Die wichtigsten Regeln
- Tiere nie im Auto lassen – auch nicht „nur kurz“ und nicht mit spaltbreit geöffnetem Fenster. Der Innenraum heizt sich in kurzer Zeit auf über 50 °C auf.
- Gassi frühmorgens und spätabends, mittags nur kurze Runden im Schatten.
- Asphalt-Test: Hält dein Handrücken den Boden keine sieben Sekunden aus, ist er auch für Pfoten zu heiß.
- Immer frisches Wasser und Schattenplätze anbieten, Freigehege und Käfige nicht in die Sonne stellen.
- Keine Spiel- und Laufrunden in der Hitze, Fahrradtouren mit Hund verschieben.
Besonders gefährdet
- kurzköpfige Rassen wie Mops, Französische Bulldogge oder Perserkatze
- ältere, herzkranke und übergewichtige Tiere, Welpen
- Kaninchen, Meerschweinchen und andere Kleinsäuger, Vögel in Käfigen am Fenster
Hitzschlag erkennen und handeln
Warnzeichen sind starkes Hecheln, Unruhe oder Taumeln, tiefrote Zunge, Erbrechen und Zittern bis zur Bewusstlosigkeit.
- Sofort in den Schatten bringen und langsam mit kühlem – nicht eiskaltem – Wasser abkühlen, beginnend an Pfoten und Beinen.
- Wasser anbieten, aber nicht einflößen.
- Direkt eine Tierarztpraxis oder Tierklinik anrufen – auch wenn es deinem Tier scheinbar wieder besser geht.
Passende Praxis in deiner Nähe
Bei Verdacht auf Hitzschlag zählt jede Minute – ruf auf dem Weg eine Tierarztpraxis oder Tierklinik an.
Notfall mit deinem Tier? Ruf eine Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an – Warnzeichen und Erste Hilfe.
Quellen
Zuletzt geprüft am 09.10.2026. Diese Seite ersetzt keine tierärztliche Beratung – was für dein Tier passt, besprichst du am besten mit deiner Tierarztpraxis.