Winter: Streusalz, Kälte und Frostschutzmittel
Die meisten gesunden Hunde und Katzen kommen gut mit Kälte zurecht. Gefährlicher sind oft Streusalz, Frostschutzmittel und glatte Eisflächen.
Pfoten schützen
- Nach dem Spaziergang Pfoten mit lauwarmem Wasser abwaschen, damit kein Streusalz abgeleckt wird.
- Ein Pfotenbalsam schützt vor rissigen Ballen, zu lange Haare zwischen den Zehen kürzen.
Kälte
- Kleine, kurzhaarige, sehr junge, alte oder kranke Hunde frieren schneller – ein gut sitzender Mantel kann sinnvoll sein.
- Kaninchen und Meerschweinchen in Außenhaltung brauchen einen trockenen, zugluftfreien und isolierten Schutzraum. Meerschweinchen vertragen Kälte deutlich schlechter als Kaninchen.
- Wasser darf nicht gefrieren – mehrmals täglich kontrollieren.
Lebensgefahr
- Frostschutzmittel schmeckt süß und ist schon in kleinen Mengen tödlich. Bei Verdacht sofort in die Tierklinik.
- Eisflächen auf Seen und Teichen: Hunde können einbrechen – Hund an die Leine, nie selbst hinterher aufs Eis.
- Katzen suchen Wärme im Motorraum: Vor dem Losfahren kurz auf die Motorhaube klopfen.
Passende Praxis in deiner Nähe
Rissige, entzündete Ballen oder ein Verdacht auf Vergiftung? Deine Tierarztpraxis hilft weiter.
Notfall mit deinem Tier? Ruf eine Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an – Warnzeichen und Erste Hilfe.
Quellen
Zuletzt geprüft am 09.10.2026. Diese Seite ersetzt keine tierärztliche Beratung – was für dein Tier passt, besprichst du am besten mit deiner Tierarztpraxis.