Zecken, Flöhe & Co.: So schützt du dein Tier
Zecken sind schon ab etwa 7 °C aktiv – also oft von Februar bis November. Sie können Krankheiten wie Borreliose, Anaplasmose oder Babesiose übertragen. Flöhe dagegen sind ein Ganzjahresthema, besonders in der Heizperiode.
Welcher Schutz passt?
Es gibt Spot-on-Präparate, Tabletten und Halsbänder. Welches Mittel für dein Tier passt, hängt von Tierart, Alter, Gewicht, Lebensweise und Reisezielen ab – lass dich in deiner Tierarztpraxis beraten.
- Nur Mittel verwenden, die für die jeweilige Tierart zugelassen sind.
- Wichtig für Katzenhaushalte: Viele Hunde-Präparate enthalten Permethrin – das ist für Katzen giftig, schon enger Kontakt zu einem frisch behandelten Hund kann gefährlich sein.
- Den Schutz regelmäßig nach Packungsangabe erneuern.
Zecke entdeckt – was tun?
Entferne Zecken so früh wie möglich, denn je länger sie saugen, desto höher ist das Übertragungsrisiko.
- Mit Zeckenzange, -karte oder -haken nah an der Haut greifen und langsam herausziehen oder -drehen.
- Kein Öl, Klebstoff oder Alkohol vorher auftragen – das kann die Zecke reizen.
- Die Stichstelle in den nächsten Tagen beobachten.
Wann zum Tierarzt?
- wenn sich die Stichstelle stark entzündet oder ein Rest stecken bleibt und sich die Stelle verändert
- bei Fieber, Mattigkeit, Lahmheit, Appetitlosigkeit oder dunklem Urin in den Wochen nach einem Zeckenstich
- bei Flohbefall: Dann muss meist auch die Umgebung (Decken, Körbchen, Teppiche) behandelt werden. Flöhe können außerdem Bandwürmer übertragen.
Passende Praxis in deiner Nähe
Deine Tierarztpraxis berät dich, welcher Parasitenschutz zu deinem Tier passt – und untersucht es, wenn nach einem Zeckenstich etwas nicht stimmt.
Notfall mit deinem Tier? Ruf eine Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an – Warnzeichen und Erste Hilfe.
Quellen
Zuletzt geprüft am 09.10.2026. Diese Seite ersetzt keine tierärztliche Beratung – was für dein Tier passt, besprichst du am besten mit deiner Tierarztpraxis.