Kastration bei Hund, Katze und Kaninchen
Ob und wann eine Kastration sinnvoll ist, hängt von Tierart, Geschlecht, Rasse, Alter und Lebenssituation ab. Lass dich vorher in Ruhe beraten.
Katzen
Für Freigängerkatzen ist die Kastration fast immer sinnvoll: Sie verhindert ungewollten Nachwuchs und damit Leid in Streunerpopulationen. Viele Städte und Gemeinden schreiben die Kastration von Freigängerkatzen in einer Katzenschutzverordnung vor.
Hunde
Bei Hunden ist die Entscheidung individueller. Eine Kastration kann bestimmte Erkrankungen verhindern, aber auch Nachteile haben – etwa für Gewicht, Fell oder bei manchen Rassen für Gelenke und Verhalten. Es gibt auch die Möglichkeit einer hormonellen Kastration auf Zeit zum Ausprobieren.
Kaninchen und Meerschweinchen
Wer Männchen und Weibchen zusammen hält, sollte die Männchen kastrieren lassen. Bei Kaninchen ist auf eine erfahrene Praxis und gute Narkoseüberwachung zu achten.
Nach der Operation
- Die Wunde nicht belecken lassen – Body oder Halskragen helfen.
- Ein paar Tage Schonung, Fäden werden meist nach rund zehn Tagen gezogen, falls sie sich nicht selbst auflösen.
- Nach der Kastration sinkt oft der Energiebedarf – Futtermenge im Blick behalten.
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Notfall mit deinem Tier? Ruf eine Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an – Warnzeichen und Erste Hilfe.
Quellen
Zuletzt geprüft am 09.10.2026. Diese Seite ersetzt keine tierärztliche Beratung – was für dein Tier passt, besprichst du am besten mit deiner Tierarztpraxis.